Das fliegen geht sehr langsam in letzter Zeit. Unspektakulär. Auch fliege ich nicht mehr so nah über den Häusern. Ich will nicht mehr sehen was da unten geschieht, ich kann es ja doch nicht ändern. Manchmal fliege ich jetzt einfach hinaus, raus aus der Stadt, dahin wo es grün und ruhig ist, wie es zuhause war.
Manchmal frage ich mich wo Zuhause ist.
Ich habe nicht nur einen Ort hinter mir gelassen in den ich schon längst nicht mehr hinein passte, ich habe gleichzeitig die Bedeutung dieses Ortes verloren.
Es heißt „ Zuhaue ist wo du bist“ und ich denke das stimmt. Zu oft habe ich dieses Zuhause gesucht und gewechselt. Für jemanden den Ort des seins getauscht und diesen wieder verloren, wenn dieser jemand fort war.
Ich denke ich habe es nun verstanden. Egal wie sehr ich mich auch bemühe, manche Dinge werde ich nicht schaffen können.
Dann gehe ich sehr langsam über eine Wiese und vergesse das S und alles andere, Supergeschwindigkeit und Superstärke. Dann ist mir bewusst wie schwach ich bin.
Man weiß gleichzeitig immer zu viel und zu wenig.
Dann besuche ich den weisen Wikinger in seinem Lager. Es ist immer eine große Freude Ihn zu treffen. Eine herzliche Umarmung folgt. Er ist gut gelaunt und stellt gleich zwei Becher auf den Tisch. Ich brauche nicht viel zu sagen, er weiß immer schon bescheid.
Ich fühle mich nicht mehr Super. Sage ich
Er weiß warum ich gekommen bin. Ich suche Rat, denn ich weiß nicht weiter.
Er hört versunken zu, obwohl er das alles natürlich schon kennt und fragt warum?
Ich warte, was sonst...
Ich warte immer weiter. Warte auf den nächsten Tag an dem vielleicht etwas anders ist. Ich warte auf eine Antwort, ich warte das alles Zusammenstürzt, und ich warte auf nichts, auch das weiß ich jetzt.
Ich sage das und sinke auf die Holzbohlen des Tisches, denn ich habe keine Kraft mehr.
Das ist doch kein Zustand sagt er dann mit deutlicher Stimme und wiederholt das noch einmal
Das ist doch kein Zustand.
Er kennt die Hintergründe dieses Zustands.
Man sollte aufhören ergründen zu wollen warum etwas geschehen ist, sondern versuchen herauszubekommen und sich darauf konzentrieren was man jetzt will.
Er ist schon wieder etwas weiser geworden denke ich ehrfürchtig und nippe an meinem Becher. Aber das ist keine Entscheidung die ich treffen kann, nichts was ich tun kann. Alles was ich tun kann ist nichts. Und das allein frist mich auf.
Er erkennt meine desolate Lage und natürlich weiß er rat. Das Geheimnis heißt Körperzellen Rock sagt er. Und schon springt er behände auf und dann steht er da und beginnt sich Rhythmisch zu bewegen und singt Lauthals:
Jede Zelle meines Körpers ist glücklich,
Jede Körperzelle fühlt sich wohl.
Jede Zelle meines Körpers ist glücklich,
Jede Körperzelle fühlt sich wohl.
Jede Zelle, an jeder Stelle,
Jede Zelle ist voll gut drauf.
Jede Zelle, an jeder Stelle,
Jede Zelle ist voll gut drauf.
Er fordert mich auf mitzumachen und nach kurzem Zögern versuche ich mich zumindest am Text.
Ziemlich holprig stottere Ich: meine Zellen sind Glücklich...lala-la. Ich bin nicht textsicher genug für dieses Ritual, aber der Wikinger singt und bewegt sich unbeirrt weiter.
Er schiebt seine Arme seitwärts am Körper auf und ab, faltet sie über den Schultern und streckt sich dann weit nach oben.
Also versuche ich das auch, aber die Magie des Wikingers fehlt mir genauso wie der Glaube.
Ich weiß es ist nur ein Mittel zum Zweck.
Wir sitzen dann noch lange zusammen und er erzählt Geschichten des Waldes und ich Denke die ganze Zeit nur an Dich...
Als es Zeit zu gehen ist, dreht er sich noch einmal um und ruft mir zu
„Das ist doch kein Zustand“ und wieder wiederholt er sich dann mehrfach und verschwindet in der Dunkelheit mit seinem Körperzellenlied.
Auf dem Rückweg kann ich nicht anders.
Manchmal weiß man plötzlich nicht weiter, dann macht alles keinen Sinn mehr, dann steht man vor anderer Menschen Türen und nichts scheint mehr richtig sondern alles falsch....
Und ich warte...das etwas anders wird...
...vielleicht nach dem Regen....
Manchmal frage ich mich wo Zuhause ist.
Ich habe nicht nur einen Ort hinter mir gelassen in den ich schon längst nicht mehr hinein passte, ich habe gleichzeitig die Bedeutung dieses Ortes verloren.
Es heißt „ Zuhaue ist wo du bist“ und ich denke das stimmt. Zu oft habe ich dieses Zuhause gesucht und gewechselt. Für jemanden den Ort des seins getauscht und diesen wieder verloren, wenn dieser jemand fort war.
Ich denke ich habe es nun verstanden. Egal wie sehr ich mich auch bemühe, manche Dinge werde ich nicht schaffen können.
Dann gehe ich sehr langsam über eine Wiese und vergesse das S und alles andere, Supergeschwindigkeit und Superstärke. Dann ist mir bewusst wie schwach ich bin.
Man weiß gleichzeitig immer zu viel und zu wenig.
Dann besuche ich den weisen Wikinger in seinem Lager. Es ist immer eine große Freude Ihn zu treffen. Eine herzliche Umarmung folgt. Er ist gut gelaunt und stellt gleich zwei Becher auf den Tisch. Ich brauche nicht viel zu sagen, er weiß immer schon bescheid.
Ich fühle mich nicht mehr Super. Sage ich
Er weiß warum ich gekommen bin. Ich suche Rat, denn ich weiß nicht weiter.
Er hört versunken zu, obwohl er das alles natürlich schon kennt und fragt warum?
Ich warte, was sonst...
Ich warte immer weiter. Warte auf den nächsten Tag an dem vielleicht etwas anders ist. Ich warte auf eine Antwort, ich warte das alles Zusammenstürzt, und ich warte auf nichts, auch das weiß ich jetzt.
Ich sage das und sinke auf die Holzbohlen des Tisches, denn ich habe keine Kraft mehr.
Das ist doch kein Zustand sagt er dann mit deutlicher Stimme und wiederholt das noch einmal
Das ist doch kein Zustand.
Er kennt die Hintergründe dieses Zustands.
Man sollte aufhören ergründen zu wollen warum etwas geschehen ist, sondern versuchen herauszubekommen und sich darauf konzentrieren was man jetzt will.
Er ist schon wieder etwas weiser geworden denke ich ehrfürchtig und nippe an meinem Becher. Aber das ist keine Entscheidung die ich treffen kann, nichts was ich tun kann. Alles was ich tun kann ist nichts. Und das allein frist mich auf.
Er erkennt meine desolate Lage und natürlich weiß er rat. Das Geheimnis heißt Körperzellen Rock sagt er. Und schon springt er behände auf und dann steht er da und beginnt sich Rhythmisch zu bewegen und singt Lauthals:
Jede Zelle meines Körpers ist glücklich,
Jede Körperzelle fühlt sich wohl.
Jede Zelle meines Körpers ist glücklich,
Jede Körperzelle fühlt sich wohl.
Jede Zelle, an jeder Stelle,
Jede Zelle ist voll gut drauf.
Jede Zelle, an jeder Stelle,
Jede Zelle ist voll gut drauf.
Er fordert mich auf mitzumachen und nach kurzem Zögern versuche ich mich zumindest am Text.
Ziemlich holprig stottere Ich: meine Zellen sind Glücklich...lala-la. Ich bin nicht textsicher genug für dieses Ritual, aber der Wikinger singt und bewegt sich unbeirrt weiter.
Er schiebt seine Arme seitwärts am Körper auf und ab, faltet sie über den Schultern und streckt sich dann weit nach oben.
Also versuche ich das auch, aber die Magie des Wikingers fehlt mir genauso wie der Glaube.
Ich weiß es ist nur ein Mittel zum Zweck.
Wir sitzen dann noch lange zusammen und er erzählt Geschichten des Waldes und ich Denke die ganze Zeit nur an Dich...
Als es Zeit zu gehen ist, dreht er sich noch einmal um und ruft mir zu
„Das ist doch kein Zustand“ und wieder wiederholt er sich dann mehrfach und verschwindet in der Dunkelheit mit seinem Körperzellenlied.
Auf dem Rückweg kann ich nicht anders.
Manchmal weiß man plötzlich nicht weiter, dann macht alles keinen Sinn mehr, dann steht man vor anderer Menschen Türen und nichts scheint mehr richtig sondern alles falsch....
Und ich warte...das etwas anders wird...
...vielleicht nach dem Regen....
0
comments
Tuesday, May 26, 2009
Tanz auf dem Vulkan –Part 1–(Demo)
Auch Superhelden bekommen Post, sie haben eine geheime Identität und eine Adresse, und einen Briefkasten den der Postbote finden kann, und Sie bekommen Rechnungen und Werbeprospekte und Briefe vom Finanzamt. Und manchmal bekommen Sie Briefe, vor denen sie sich plötzlich fürchten.
Das sind Briefe ohne Absender die dem Empfänger sofort bewusst machen woher sie kommen und was sie wollen. Briefe die ihnen die stählernen Herzen unter ihren bunten Kostümen wild zum schlagen bringen.
Diese Briefe sind größer und stärker als Sie selbst.
Neulich habe ich so einen Brief bekommen....
Ich schreie ratlos den Umschlag an, als wäre er mein Erzfeind persönlich, ein Superschurke gekommen um alles mit Unheil zu überziehen. was er den hier macht schreie ich, und warum überhaupt. In meinem Briefkasten! Ich drehe ihn und wende ihn, ich rotiere ihn wild zwischen den fingern. Schüttle Ihn und schreie! „in meinem Briefkasten! ausgerechnet!“
Es gibt keinen Zweifel woher dieser Brief kommt. Es ist das selbe Papier, der selbe Umschlag wie der andere Brief den ich bereits habe, auf dem der Absender steht, den ich hastig zum Vergleich aus der Schachtel nehme. Hier aber fehlt er, nur mein Name und meine Adresse sind deutlich und säuberlich per Hand auf den Umschlag geschrieben, der keine Briefmarke hat, gänzlich nackt ist und damit alles sagt.
Kein Bote hat diesen Brief in der Hand gehabt, kein Verteilungszentrum seinen Stempel hinein hauen können, dieser Brief ist direkt von dir gekommen, und MIT dir. Und das zu wissen, lässt mir die knie weich werden. Auch Superhelden wissen in solchen Momenten was Schnappatmung ist. Lieber würde ich jetzt gegen alle Schurken auf einmal kämpfen als das. Zu wissen das du hier warst, irgendwann heute, denn gestern war der Brief noch nicht da. Das du zu mir gekommen bist, vor meiner Tür standest, aber anstatt herein zu kommen nur diesen Brief hinterlassen hast.
Ich überziehe den Brief mit Verwünschungen schüttle ihn hin und her gebe ihn von einer hand in die andere. Lasse Ihn wild durch die Luft sausen, wie einen papierflieger. „Arghhh!“ Warum?!
Ich laufe hin und her durch die Wohnung, sause den Flur auf und ab und verliere hier und da den Boden unter den Füßen. Bleibe ab und an abrupt stehen und keife „ Warum bist du hier?!“
S. schaut träge von seinem Fernsehprogramm auf, er sagt nichts und sinkt zurück hinter den Bildschirm. Ich höre wie der Ton lauter wird.
Jetzt tanze ich um den Brief herum, wie der Belzebub ums Fegefeuer. Immer noch wüste Verwünschungen in die Luft schnaubend, werfe ich ihn auf den Tisch und habe ihn doch sofort wieder in der Hand. So ein Brief klebt an einem wie das Shirt nach dem Sportunterricht oder Kaugummi in den Haaren.
Solche Briefe bekommt man nur aus einem einzigen Grund und dieser Gedanke zieht sich durch meine Glieder wie ein Bungee-Seil.
Meine Ratlosigkeit wird immer verzweifelter und ich rede abwechselnd mit dem Briefumschlag und mit mir.
Ich versuche den Umschlag zu beschwichtigen und vor allem mich selbst. Für einige Sekunden ist es dann ganz still, bis der Sturm wieder fahrt aufnimmt. Schubartig und unkontrolierbar.
Was macht dieser Brief hier? Ich drehe mich im kreis noch schneller drehen sich die Gedanken. Dieser Brief ist hier! einfach so! und wo bist du!
S. schaut jetzt angestrengt herüber, der ton des Fernsehers ist kaum noch zu hören und wird immer leiser. Er schiebt trocken eine Frage herüber: Irgendwas los?
Brief nuschel ich und drehe mich um.
Meine Stimme schwankt zwischen Hysterie und sterbender schwan.
Ich erkläre dem Umschlag warum er unmöglich hier sein kann, niemals hier sein sollte, dass er hier falsch ist.
Wenn mich die anderen Superhelden jetzt so sehen würden, oder die Schurken oder du!
So ein Brief ist Anstrengender als sich das die Verfasser vorstellen können, er raubt dem Empfänger nicht nur sämtliche Kräfte sondern auch den Verstand. Sie lassen die Stärksten Helden zu Autoscootern werden.
Ich sinke resignierend in den Sessel zurück. Kraftlos. Regungslos. Vielleicht ist es ja gar nicht das was ich denke, Vielleicht war einfach keine Zeit da, oder ICH war nicht da. Vielleicht reagiere ich nur über und es ist gar nicht so schlimm. Der Brief weiß mehr. Ich spiele alle Möglichkeiten durch die mir in den Sinn kommen könnten, aber, meine Gedanken sind so beweglich wie eine Fliege in einem Topf voll Grießbrei.
Was willst du?!
Ich rede jetzt verstört auf den Umschlag ein, versuche ihm etwas zu entlocken, halte Ihn gegen das Fenster. Der Umschlag ist zu Dick. Du kannst doch nicht einfach hier gewesen sein! Dafür!
Das sind Briefe ohne Absender die dem Empfänger sofort bewusst machen woher sie kommen und was sie wollen. Briefe die ihnen die stählernen Herzen unter ihren bunten Kostümen wild zum schlagen bringen.
Diese Briefe sind größer und stärker als Sie selbst.
Neulich habe ich so einen Brief bekommen....
Ich schreie ratlos den Umschlag an, als wäre er mein Erzfeind persönlich, ein Superschurke gekommen um alles mit Unheil zu überziehen. was er den hier macht schreie ich, und warum überhaupt. In meinem Briefkasten! Ich drehe ihn und wende ihn, ich rotiere ihn wild zwischen den fingern. Schüttle Ihn und schreie! „in meinem Briefkasten! ausgerechnet!“
Es gibt keinen Zweifel woher dieser Brief kommt. Es ist das selbe Papier, der selbe Umschlag wie der andere Brief den ich bereits habe, auf dem der Absender steht, den ich hastig zum Vergleich aus der Schachtel nehme. Hier aber fehlt er, nur mein Name und meine Adresse sind deutlich und säuberlich per Hand auf den Umschlag geschrieben, der keine Briefmarke hat, gänzlich nackt ist und damit alles sagt.
Kein Bote hat diesen Brief in der Hand gehabt, kein Verteilungszentrum seinen Stempel hinein hauen können, dieser Brief ist direkt von dir gekommen, und MIT dir. Und das zu wissen, lässt mir die knie weich werden. Auch Superhelden wissen in solchen Momenten was Schnappatmung ist. Lieber würde ich jetzt gegen alle Schurken auf einmal kämpfen als das. Zu wissen das du hier warst, irgendwann heute, denn gestern war der Brief noch nicht da. Das du zu mir gekommen bist, vor meiner Tür standest, aber anstatt herein zu kommen nur diesen Brief hinterlassen hast.
Ich überziehe den Brief mit Verwünschungen schüttle ihn hin und her gebe ihn von einer hand in die andere. Lasse Ihn wild durch die Luft sausen, wie einen papierflieger. „Arghhh!“ Warum?!
Ich laufe hin und her durch die Wohnung, sause den Flur auf und ab und verliere hier und da den Boden unter den Füßen. Bleibe ab und an abrupt stehen und keife „ Warum bist du hier?!“
S. schaut träge von seinem Fernsehprogramm auf, er sagt nichts und sinkt zurück hinter den Bildschirm. Ich höre wie der Ton lauter wird.
Jetzt tanze ich um den Brief herum, wie der Belzebub ums Fegefeuer. Immer noch wüste Verwünschungen in die Luft schnaubend, werfe ich ihn auf den Tisch und habe ihn doch sofort wieder in der Hand. So ein Brief klebt an einem wie das Shirt nach dem Sportunterricht oder Kaugummi in den Haaren.
Solche Briefe bekommt man nur aus einem einzigen Grund und dieser Gedanke zieht sich durch meine Glieder wie ein Bungee-Seil.
Meine Ratlosigkeit wird immer verzweifelter und ich rede abwechselnd mit dem Briefumschlag und mit mir.
Ich versuche den Umschlag zu beschwichtigen und vor allem mich selbst. Für einige Sekunden ist es dann ganz still, bis der Sturm wieder fahrt aufnimmt. Schubartig und unkontrolierbar.
Was macht dieser Brief hier? Ich drehe mich im kreis noch schneller drehen sich die Gedanken. Dieser Brief ist hier! einfach so! und wo bist du!
S. schaut jetzt angestrengt herüber, der ton des Fernsehers ist kaum noch zu hören und wird immer leiser. Er schiebt trocken eine Frage herüber: Irgendwas los?
Brief nuschel ich und drehe mich um.
Meine Stimme schwankt zwischen Hysterie und sterbender schwan.
Ich erkläre dem Umschlag warum er unmöglich hier sein kann, niemals hier sein sollte, dass er hier falsch ist.
Wenn mich die anderen Superhelden jetzt so sehen würden, oder die Schurken oder du!
So ein Brief ist Anstrengender als sich das die Verfasser vorstellen können, er raubt dem Empfänger nicht nur sämtliche Kräfte sondern auch den Verstand. Sie lassen die Stärksten Helden zu Autoscootern werden.
Ich sinke resignierend in den Sessel zurück. Kraftlos. Regungslos. Vielleicht ist es ja gar nicht das was ich denke, Vielleicht war einfach keine Zeit da, oder ICH war nicht da. Vielleicht reagiere ich nur über und es ist gar nicht so schlimm. Der Brief weiß mehr. Ich spiele alle Möglichkeiten durch die mir in den Sinn kommen könnten, aber, meine Gedanken sind so beweglich wie eine Fliege in einem Topf voll Grießbrei.
Was willst du?!
Ich rede jetzt verstört auf den Umschlag ein, versuche ihm etwas zu entlocken, halte Ihn gegen das Fenster. Der Umschlag ist zu Dick. Du kannst doch nicht einfach hier gewesen sein! Dafür!
Was wenn du den Brief einfach aufmachst? Tönt es Altklug herüber.
Ich kann doch nicht einfach den Brief aufmachen zischele ich hysterisch.
Ich könnte den Brief aufmachen sagt S. neugierig von seiner Couch. Wenn ich einen Brieföffner bräuchte hätte ich einen Assi wie Batman raune ich.
Ich bin Superman sage ich und knittere unsicher an dem Briefumschlag herum.
Aber wem mache ich hier was vor?
Worauf wartest du noch?
Ja , worauf?
...wenn er erstmal auf ist, ist alles aus...
Ich kann doch nicht einfach den Brief aufmachen zischele ich hysterisch.
Ich könnte den Brief aufmachen sagt S. neugierig von seiner Couch. Wenn ich einen Brieföffner bräuchte hätte ich einen Assi wie Batman raune ich.
Ich bin Superman sage ich und knittere unsicher an dem Briefumschlag herum.
Aber wem mache ich hier was vor?
Worauf wartest du noch?
Ja , worauf?
...wenn er erstmal auf ist, ist alles aus...
0
comments
Monday, May 25, 2009
Die andere Dimension(Demo)
Warum haben Frauen eine derart innige Beziehung zu Badezimmern fragt sich der Autor heute aus gegebenen Anlass.
Ich habe es eilig, denn ich treffe mich eigentlich schon vor 10 min mit dem Freund S. und flitze durch die Wohnung. Noch mal schnell ins Bad denke ich und Ich komme gerade noch rechtzeitig um mit anzusehen wie sich die Tür schließt und der Riegel klakt. Und ich weiß es wird mich Stunden kosten.
Ich lebe nicht allein. ich teile meine Wohnung mit einem weiteren Menschen und dieser Mensch ist zufällig eine Frau. Jeden Morgen fast nun, stehe ich wartend an der Badezimmertür, drehe meine Bahnen im Flur und raune in die Teppichknoten. Ich höre Wasserfälle auf der anderen Seite plätschern und klappern und dann wieder lange Pausen in denen rein gar nichts zu hören ist. Manchmal habe ich den Eindruck auf der anderen Seite befindet sich eine ganz andere Welt, als die die mir geboten wird im Badezimmer. Ja es hört sich an wie eine art Centerparks in der eigenen Wohnung ein Freizeitpark der für Stunden Unterhaltung bietet.
Dann bleibe ich abrupt vor der Tür stehen und frage und wundere mich und bleibe doch ratlos, ob dieses Phänomens.
Das Frauen regelrechte Badezimmerbesetzer sind weiß Mann längst, aber warum Sie das tun und vorallen was Sie da tun das weiß Mann nicht. Ist der Aufenthalt allein für den Aufhübschungs-Prozess nötig oder gibt es da noch mehr?
Was also mache ich falsch? muss ich den Türgriff in bestimmter reihenfolge wild umherkreisen und dann öffnet sich die richtige Pforte, ein ganz anderer Raum, ähnlich wie also in der Geschichte „the last continent“ von Terry Prachet in der ein Fenster im Badezimmer das Portal auf eine tropische Insel ist. Ein Paradies, unberührt und ohne sorgen, Bis die Putzfrau das Klemmholz aus dem Fenster nimmt und das Portal schließt. Den Rückweg unauffindbar macht.
Oder liegt es lediglich daran, dass Frauen und Männer so unterschiedlich Herangehensweisen und Sichtweisen haben. Sehen Frauen also das Badezimmer nur anders als ich und ziehen daraus ihren nutzen? Der Mann im funktionellen gefangen, unfähig das Badezimmer als etwas anderes zusehen als die praktische Einrichtung, als die es entworfen wurde und mit den Gedanken schon längst bei Sportschau und ob der FC die Meisterschaft noch holt. Unfähig die Wonnen auch nur zu erahnen die dieser so unterschätze Raum doch bietet, während Frau sich einfach hingeben kann dieser Insel, die Beine ausstrecken und Schaumschlösser bauen.
Kommt daher vielleicht die Abneigung vieler Frauen und auch Freundinnen das Badezimmer mit dem Mann zu teilen, aus Furcht all die Möglichkeiten und Geheimnisse preiszugeben?
Auf jeden Fall aber treten Frauen sichtlich erholter aus der Tür vom Badezimmer zurück ins Leben, wirken frischer und fröhlicher als die meisten männlichen Gegenteile. Aber das tun sie ja sowieso.
Ich habe es eilig, denn ich treffe mich eigentlich schon vor 10 min mit dem Freund S. und flitze durch die Wohnung. Noch mal schnell ins Bad denke ich und Ich komme gerade noch rechtzeitig um mit anzusehen wie sich die Tür schließt und der Riegel klakt. Und ich weiß es wird mich Stunden kosten.
Ich lebe nicht allein. ich teile meine Wohnung mit einem weiteren Menschen und dieser Mensch ist zufällig eine Frau. Jeden Morgen fast nun, stehe ich wartend an der Badezimmertür, drehe meine Bahnen im Flur und raune in die Teppichknoten. Ich höre Wasserfälle auf der anderen Seite plätschern und klappern und dann wieder lange Pausen in denen rein gar nichts zu hören ist. Manchmal habe ich den Eindruck auf der anderen Seite befindet sich eine ganz andere Welt, als die die mir geboten wird im Badezimmer. Ja es hört sich an wie eine art Centerparks in der eigenen Wohnung ein Freizeitpark der für Stunden Unterhaltung bietet.
Dann bleibe ich abrupt vor der Tür stehen und frage und wundere mich und bleibe doch ratlos, ob dieses Phänomens.
Das Frauen regelrechte Badezimmerbesetzer sind weiß Mann längst, aber warum Sie das tun und vorallen was Sie da tun das weiß Mann nicht. Ist der Aufenthalt allein für den Aufhübschungs-Prozess nötig oder gibt es da noch mehr?
Was also mache ich falsch? muss ich den Türgriff in bestimmter reihenfolge wild umherkreisen und dann öffnet sich die richtige Pforte, ein ganz anderer Raum, ähnlich wie also in der Geschichte „the last continent“ von Terry Prachet in der ein Fenster im Badezimmer das Portal auf eine tropische Insel ist. Ein Paradies, unberührt und ohne sorgen, Bis die Putzfrau das Klemmholz aus dem Fenster nimmt und das Portal schließt. Den Rückweg unauffindbar macht.
Oder liegt es lediglich daran, dass Frauen und Männer so unterschiedlich Herangehensweisen und Sichtweisen haben. Sehen Frauen also das Badezimmer nur anders als ich und ziehen daraus ihren nutzen? Der Mann im funktionellen gefangen, unfähig das Badezimmer als etwas anderes zusehen als die praktische Einrichtung, als die es entworfen wurde und mit den Gedanken schon längst bei Sportschau und ob der FC die Meisterschaft noch holt. Unfähig die Wonnen auch nur zu erahnen die dieser so unterschätze Raum doch bietet, während Frau sich einfach hingeben kann dieser Insel, die Beine ausstrecken und Schaumschlösser bauen.
Kommt daher vielleicht die Abneigung vieler Frauen und auch Freundinnen das Badezimmer mit dem Mann zu teilen, aus Furcht all die Möglichkeiten und Geheimnisse preiszugeben?
Auf jeden Fall aber treten Frauen sichtlich erholter aus der Tür vom Badezimmer zurück ins Leben, wirken frischer und fröhlicher als die meisten männlichen Gegenteile. Aber das tun sie ja sowieso.
0
comments
Tuesday, May 12, 2009
Hörst du mich? Ich liebe dich!
Ich bin schon ein schöner Held, das S flattert ausgedehnt und lose auf der Brust, zu schmal ist diese längst geworden, und auch habe ich schon lange niemanden mehr gerettet, ich kann ja nicht einmal mich selbst retten. Wie sollte ich dann dich retten, ja Dich, die du nicht gerettet werden willst, wie ich so lange glaubte.
Mit deinen großen leuchtenden Augen, die mir so früh schon zuhause waren und deinen süßen Worten, die jeden zum Helden machen können. Aber du hast längst vergessen was du zu mir sagtest damals.
Und so war ich immer bereit, die ganze Zeit und oft zur Stelle, ungefragt und nicht gerufen, um zu retten wo doch nichts zu retten ist.
Denn immer öfter hast du mich weggeschickt, wie einen Störenfried zur Seite geschoben, mich vertröstet auf einen anderen Tag. Und auch dann noch war ich zur Stelle, unsicher und zunehmend ratlos, aber bereit. Bereit dich zu retten, Dein Herz und auch das Meine.
Das du keine Rettung nötig hast und auch keine wolltest, sehe ich erst jetzt, als ich den blauen Anzug abgelegt habe, zum ersten mal in all der Zeit, und das stille weiß der Sonne in den Augen brennt, so nah am Wasser.
Der Brief, so undeutlich und voller Liebe, der jetzt so tief im Eis erfriert, ist genau wie du, so fern und voller Furcht.
Wozu taugt ein Held der nicht retten kann, nicht das einzige vermag was doch seine alleinige Bestimmung scheint…? Kann er dann noch Held sein? Oder ist er längst gefallen?
Nun warte ich also nicht mehr, warte nicht gierig und gespannt auf einen neuen Tag, um vor dir zu stehen und endlich richtig zu sein, bereit dass du in meine arme sinkst. Bereit vielleicht ein Stück mit dir zu fliegen und einige Geschichten zu erzählen, über meine kleine Welt. Denn das willst du nicht. Willst mich nicht als Deinen Helden. Und auch sonst nicht.
Weil hier kein Held in Blau auf dich wartet, sondern nur ich...
Mit deinen großen leuchtenden Augen, die mir so früh schon zuhause waren und deinen süßen Worten, die jeden zum Helden machen können. Aber du hast längst vergessen was du zu mir sagtest damals.
Und so war ich immer bereit, die ganze Zeit und oft zur Stelle, ungefragt und nicht gerufen, um zu retten wo doch nichts zu retten ist.
Denn immer öfter hast du mich weggeschickt, wie einen Störenfried zur Seite geschoben, mich vertröstet auf einen anderen Tag. Und auch dann noch war ich zur Stelle, unsicher und zunehmend ratlos, aber bereit. Bereit dich zu retten, Dein Herz und auch das Meine.
Das du keine Rettung nötig hast und auch keine wolltest, sehe ich erst jetzt, als ich den blauen Anzug abgelegt habe, zum ersten mal in all der Zeit, und das stille weiß der Sonne in den Augen brennt, so nah am Wasser.
Der Brief, so undeutlich und voller Liebe, der jetzt so tief im Eis erfriert, ist genau wie du, so fern und voller Furcht.
Wozu taugt ein Held der nicht retten kann, nicht das einzige vermag was doch seine alleinige Bestimmung scheint…? Kann er dann noch Held sein? Oder ist er längst gefallen?
Nun warte ich also nicht mehr, warte nicht gierig und gespannt auf einen neuen Tag, um vor dir zu stehen und endlich richtig zu sein, bereit dass du in meine arme sinkst. Bereit vielleicht ein Stück mit dir zu fliegen und einige Geschichten zu erzählen, über meine kleine Welt. Denn das willst du nicht. Willst mich nicht als Deinen Helden. Und auch sonst nicht.
Weil hier kein Held in Blau auf dich wartet, sondern nur ich...
0
comments
Monday, May 11, 2009
Subscribe to:
Posts (Atom)


